14.5. – 19.5.26
Warten auf die nächsten Mitreisenden und innerhalb von knapp 2 Wochen eigentlich kein Stück weitergekommen…Mücke zum Bahnhof gebracht, Motor ausprobiert – startet beim 3. Versuch, Wasch- und Putztag eingelegt, einen Zirkus besucht, mich über Rimbeau belesen, der hier geboren ist, und dessen Museum besucht. Er hatte eine Weile neben seiner Ehegattin eine Beziehung zu Verlaine – die beiden haben sich so gestritten, dass Verlaine Rimbeau die Hand durchschoß. Das Modell der Pistole ist auch ausgestellt. Anfang 30 hatte Rimbeau keine Lust mehr Lyrik zu verfassen und ging auf Reisen – u.a. in den Jemen und nach Somalia… Er starb sehr früh – laut Internet ist die Todesursache unklar, laut Museum Knochenkrebs. Am Wochenende Besuch von Francis, dem Belgier, den ich im letzten Jahr in Namur kennengelernt habe. Mit ihm nochmal den Motor gescheckt, Batterie fein, einen Filter gewechselt – wow: Motor springt an. Muss alle Filter mal wechseln und auch das Öl …Aber das kriegen wir nicht hin.


Cirque

…hätte ich auch gern jeden Morgen…

Mein Motor – das Rätsel!
Wir versuchen es noch einige Male – der Motor springt immer an und Francis fährt ab. Am nächsten Morgen versuche ich es wieder….erst beim 3. Versuch! Sehr blöde! Morgen kommen Isabel und Micha – dann können wir nach Pont á Bar zur Servicestation fahren. Dort rufe ich an und mache einen Termin aus – alles kein Problem – pas de problème – prima Es ist die letzte Bootsservicestation vor Lyon, wie gut, dass ich in der Nähe bin: nur 17 km und 5 Schleusen entfernt!
Großeinkauf bei Intermarché und per Taxi zurück. Zum Glück helfen mir 2 nette Herren beim Schleppen – ich bedanke mich überschwänglichste!

