Angkor Wat

….der eigentliche Grund meines Hierseins – die alten Tempel, auch wenn ich nicht für alle Zeit mitbringe und jetzt schon weiß, dass ich wiederkommen möchte.

Angkor (übersetzt: Stadt) Wat (übersetzt: Tempel) ist nur der bekannteste einer riesigen Tempelanlage aus dem 11. Jahrhundert von König Suryavarman II gegründet. Die Khmer verfügten damals über großen Reichtum, da sie aufgrund eines ausgeklügelten Bewässerungssystems mehrfach im Jahr Reis ernten konnten. Ursprünglich wahrscheinlich dem hinduistischen Gott Vishnu (der Beschützer) gewidmet, wird der Tempel heute von buddhistischen Mönchen verehrt.

Gut erhalten – im Gegensatz zu anderen Tempeln – ist Angkor Wat aufgrund seines umlaufenden Grabens, so konnte der Dschungel nicht alles in Besitz nehmen…

Mehrfach wurde Angkor Wat zerstört und restauriert. Und trotz des unglaublichen Touristenstroms ist es ein erhabenes Gefühl dieses unglaubliche Bauwerk anzuschauen. Steinblöcke wurden aus 65 km von Elefanten gezogen und mit Klebstoff aus Gummibäumen aneinandergefügt. Mehr als 2 Millionen Menschen sollen dort gearbeitet haben , innerhalb von nur 40 Jahren war das Bauwerk vollendet.

Es gibt mehr als 1000 Tempel, die zu dem Komplex gehörten, nicht alle haben überlebt. Ich besichtige noch den Bayon Tempel mit seinen 56 Türmen und 56 x 4, also 224 Gesichtern. Der Tempel war von Beginn an buddhistisch und man hat den 3 Gesichtern des Hinduismus (Brahma, Vishnu und Shiva) einfach ein viertes, nämlich Buddha, hinzugefügt.

Und überall aufwändige Reliefarbeiten…

Und natürlich den Ta Prohm Tempel, der über 500 Jahre dem Dschungel ausgeliefert war. Heute bemüht man sich die 500 Jahre alten Bäume und den noch älteren Tempel im Einklang zu restaurieren.

…die Frau im Relief wurde vom Stamm freigelassen ….

Nach 11 Stunden bin ich erschöpft : ich muss wiederkommen! Nicht nur wegen der Tempel von denen ich nur einen „Glimpse“ gesehen habe, auch um Kambodscha mehr kennenzulernen!

Siem Reap

…das erste Mal in Kambodscha. Ganz anders ist es hier und ich merke, dass ich eigentlich fast nichts weiß.

Es ist das Land der Khmer, eine eigene Volksgruppe, die seit dem 2. Jahrhundert hier lebt und mehr als 90% der Bevölkerung ausmacht ( Bevölkerung: 16 Millionen). Woher sie kamen, weiß man nicht. Es gibt eine eigene Sprache, Khmer, die zu den austroasiatischen Sprachen gehört und ein eigenes Khmeralphabet hat.

Zwischen 1975 und 1979 waren die Khmer Rouge an der Macht, ca. 2 Millionen Kambodschaner – insbesondere Menschen mit Bildung – wurden auf grausamste Weise umgebracht, denn man propagierte den reinen Agrarstaat. Immer noch zeugen viele Landminenopfer von dieser Zeit. Ich lese :“ Der weite Weg der Hoffnung“ von Loung Ung, ein Zeitzeugnis, später verfilmt. Die Autorin ist Mitbegründerin und Sprecherin einer großen Organisation gegen Landminen weltweit. Außerdem gibt es für Betroffene verschiedene Weiterbildungen, überall treffe ich auf Musikgruppen deren Musiker ganz offensichtlich als Kinder einer Mine zum Opfer fielen.

Auch heute noch leben mehr als 70% der Einwohner vom Reisanbau, Reis ist Kambodschas größtes Exportgut und wird hier „das weiße Gold“ genannt wird.

Wie freundlich werde ich trotz meiner sehr verspäteten und lange an der Immigration stehenden Ankunft empfangen! Obwohl Siem Reap ( „Siem“ von Siam= Thailand, „Reap“ = Sieg, also Sieg über Thailand im 17. Jahrhundert) die drittgrößte Stadt ist, gibt es deutlich weniger Verkehr, viele Tuk Tuks. Habe mir ein feines letztes 🏨 gegönnt und will eigentlich neben meinen Besichtigungen am Pool herumlungern. Mache ich aber natürlich erstmal nicht…

Fahre begeistert am nächsten Morgen per Tuk Tuk (ewig her, dass ich in einem saß) zum Old Market und schlendere durch die Gassen.

Nachmittags habe ich eine Rivertour gebucht und bekomme zunächst eine Stadtrundfahrt umsonst, da ich die erste bin, die abgeholt wird 😀. Dann denke ich erstmal: ich habe mich verbucht! Denn statt auf den Fluss geht es 40 Minuten Matschstrassen entlang zu einem schlammigen Rinnsal, wo dann das Boot bereit steht. Mir wird versichert, dass dies an der Trockenzeit liegt….und wirklich: wenig später erreichen wir Stelzenhäuser auf bestimmt 3 Meter hohen Stelzen. Wir laufen durch staubige Gassen und bewundern den Pfahlbau.

Für ein Schulprojekt kaufe ich Stifte und Hefte und komme mit der Lehrerin ins Gespräch, sie berichtet, dass die Kinder in der Regenzeit per Boot kommen, überall, wo wir gerade entlang laufen ist dann Wasser. Mehr als 80% der Kinder gehen in die Schule, ein großer Erfolg innerhalb von so kurzen 40 Jahren.

Besuchen noch einen Mangrovenwald in kleinen Ruderbooten und

genießen einen Sonnenuntergang auf dem Tonle Lake, einem der größten Seen Südostasiens, laut Wikipedia eines der fischreichsten Binnengewässer der Erde.

Hoi An

Stadt der Lampions! Und der Schneider, der Schuhmacher und – nicht so einzigartig in Südostasien – der 🛵. Und der einzige vom American War (bei uns: Vietnamkrieg) verschonte Ort, also alt. Und sympathisch ! Und ein bisschen vertraut, denn hier war ich schon!

Aber ich habe gerade die Zimmerfremdelphase: nach zu klein und ungemütlich jetzt zu miefig und zu weit vom Geschehen. Dabei sind meine Gastgeber, ein nettes vietnamesisches Pärchen, unglaublich bemüht mir jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Also Klagen auf hohem Niveau und das erkenne ich dann auch am nächsten Morgen, an dem ich mit Kaffee auf dem Balkon sitze und mir vergnügt das Treiben auf der Straße anschaue. Bin einfach in einer nichttouristischen Gegend gelandet und sooo weit ist es nun auch wieder nicht. Außerdem bekomme ich ein 🚲. Und Frühstück! Wollte das angebotene Ei nicht, sondern nur 🍉 Obst. Habe schon nach einem Morgen den Vitaminvorrat für den nächsten Monat in mir und bin nun doch sehr zufrieden.

Nutze alles oben Aufgezählte: die Lampions um diese wunderbare, wenn auch touristisch überlaufene (macht hier aber irgendwie nix) Atmosphäre zu genießen,

die Schneider um meine Kollektion höchstgemütlicher kurzärmliger Seidenblusen aufzustocken, die Schuhmacher um meine sehr abgetragenen 2014 ebenfalls hier hergestellten Reisesandalen 1 : 1 zu kopieren und die Roller für die Reaktivierung der Fähigkeit im Zickzack die Straße – am besten ohne nach rechts oder links zu schauen – zu überqueren. Geht!

Ansonsten: treffe Anne und Zac aus Perth, was total nett ist, denn die sind just zeitgleich hier auf Reisen,

genieße vietnamesisches Essen,mache mit Anne und Zac einen Fahrradausflug,und schaue mir noch einmal die sehr alte japanische Brücke an.Und natürlich: Herumschlendern und einfach schauen!

Hongkong

Was für ein Kulturschock! Nach 6 Wochen Französisch Polynesien mit einem Gebiet größer als Europa (incl. Wasser) und ca. 250.000 Einwohnern jetzt eine 7,4 Millionen-Stadt! Und kalt, 18 Grad! Brrr! Und Nebel!

Nach zunächst vermisstem Gepäck erst nach Mitternacht eine teure 11qm Hotelzelle bezogen, im 30.Stock, denn in der Fläche ist kein Platz. Hafenaussicht mit Kran vor dem Fenster, da ist erstmal „fremdeln“ angesagt. Und 🛏 💤 schlafen 😴!

Aber der nächste Tag startet nicht besser, ich kann irgendwie nicht herumlaufen, denn man kommt nicht über die Straße. Es geht nicht! Dicke Zäune versperren auf der Mittellinie meine Planungen und ich laufe ewig in eine, nämlich in die falsche Richtung. Steige in eine Straßenbahn und fahre irgendwohin. Das versöhnt, denn die Straßenbahnen 🚊 sind bunt und doppelstöckig und man kann für wenig Geld viel von Hongkong sehen. Auch wenn man nicht weiß, wo man ist. Aber irgendwann gibts eine MTR-Schnellbahn-Station und dafür habe ich einen Plan. Und die fährt nach „Central“, wo ich ja eigentlich hinwollte.

Zu sehen sind dort die Gebäude der Finanzriesen, das höchste Haus der Bank of China mit 461 m und das teuerste Hochhaus der HSBC Bank. Jede Bank macht eigenes Geld, es gibt 4 verschiedene Scheindesigns.

Und in all dem Getümmel der Großen und Reichen das alte ehrwürdige Mandarin Oriental Hotel, welches früher direkt am Wasser stand. Aber Hongkong gewinnt immer mehr Land…und so ist es nach hinten gerückt.Richtung Wasser dann auf die Hongkong Gallery gestoßen, eine Ausstellung über gestern, heute und – fast gruselig – morgen. Da war das Fahren mit dem Observation Wheel, einem Riesenrad, besser:Per Fähre auf die Halbinsel Knowloon, da klappte dann das Herumlaufen besser, sogar bis die besockten Füße in den ungewohnten Schuhen schmerzten. Noch den Temple Street Night Market besucht und fast einer der unzähligen Wahrsagerinnen und ihren Tarot-Karten zum Opfer gefallen. Im letzten Augenblick die Kurve gekratzt.Zurück auf Hongkong Island noch 1 Stunde touristische Bootsfahrt gebucht um die nächtliche Skyline samt täglicher Lasershow zu bewundern. Ein sehenswertes Spektakel!

Tipp einer in London lebenden Inderin, die auch auf dem Boot war: „Women welcome women“, eine Organisation für reisende Frauen. Bin direkt Mitglied geworden, mal sehen, wer mich in Zukunft so alles besucht.

Der 2. Tag in Hongkong: immer noch kalt, aber alles viel besser! Hatte eine Walking 🚶‍♀️ Tour gebucht und war die einzige. Großartig! Mit netter Ex-Englischlehrerin in kleine Gassen, zum Market für dried Seafood, zu einem alternativen Künstlerhaus, zur längsten Rolltreppe der Welt…

Und ich verstehe endlich, wie ich mich zu Fuß fortbewegen kann, nämlich entweder in Tunneln unter dem Verkehr oder aber auf Brücken über allem, letzteres ist besser. In Soho Kaffee getrunken, lustige chinesische Candies probiert und sehr vergnügt nach diesem tollen Stadtspaziergang weiter geschlendert.

Nachmittags dann das „Must Go“ und ein Ausflug mit der Zahnradbahn zum Peak of Hongkong. Was für ein Gewimmel von Souvenirläden! Keine Aussicht, da immer noch Nebel! Aber eine feine kleine Wanderung um den Peak herum…kaum ein Mensch unterwegs.

Abends im Kneipen- und Restaurantviertel Lan Kwei Fong, unterwegs – da scheint halb Hongkong zu sein!Am letzten Tag in Hongkong- man staune – die ☀️! Direkt sieht alles viel netter aus und ich begebe mich zum Museum of History. Super! In 8 Kapiteln wird die Geschichte der Stadt dargestellt, es gibt Nachbauten von Läden, Häusern, Marktstände und Schiffen. Filme, alte Fotos…Und man bekommt eine kleine Idee von dieser rasanten Entwicklung, die hier stattfand. Die für uns so lieblos aussehenden Häuserschluchten entstanden übrigens nach einem Riesenfeuer 1953, als fast alle der damaligen Holzhäuser abbrannten.Flucht am Nachmittag nach Lamma Island, eine von den mehr als 260 Hongkong Islands. Wie anders! 2 Dörfer, keine Autos, Wandern, leckerer Fisch und Ruhe!

Fazit: sehr spannende und vielfältige Stadt, spannende Eindrücke! Um die Stadt zu verstehen braucht es viel mehr Zeit!

Bora Bora

….schon der Name…Inbegriff der Südsee, auch wenn Huahine, die „sexy 👩 “ meine Lieblingsinsel bleibt. Aber auch hier: deutlich weniger Touristen als erwartet und auch deutlich weniger Hotels…

Etwas mehr amerikanischer Einfluss, denn die Amerikaner haben hier gegen Ende des 2. Weltkriegs einen Stützpunkt aufgebaut, Bunker in den Berg getrieben und senkrechte Straßen nach oben gebaut, um diese auch zu erreichen. Und einen Flughafen…einer der ersten außerhalb von Tahiti.

Nochmals ca. 20 sm am Wind, wenig Welle, eher gemütlich. Erreichen von Bora Bora wie immer am Nachmittag, Kulisse der Berge wirklich sehr sehenswert!Per Fahrrad am nächsten Tag bis zum Matira 🏖, recht nett, aber die Regenzeit hat uns nach Tagen des Sonnenglücks wieder (hatten bis dahin allenfalls mal morgens sintflutähnlichen Regenfall, ab 9.30 war der Spuk immer vorbei) und wir mussten uns mehrfach unterstellen. In meinem Emergency 🚨- Plastikregenumhang ist es nicht gerade kühl!

Noch Wäsche abgegeben, Baden, leckeren Mahi Mahi in einem Restaurant namens Mai Kai, was soviel wie „gut“ bedeutet, gegessen und schon hieß es Abschied nehmen von einem schönen Törn mit tollen Inseln, netten Menschen, nicht so viel Segeln, aber vielen Eindrücken…

Für mich nach 6 Wochen auch Abschied von einem langen Reiseabschnitt, aber es geht noch weiter….

Schnorcheln

…besser als jedes Tauchen zuvor, wenn man mit Erwin zu den ihm bekannten Schnorchelplätzen fährt! Das erste Mal, dass die Korallen leben, es von tropischen Fischen nur so wimmelt und wir nur noch staunen! Waren zweimal noch vor dem Frühstück, also auch vor allen anderen: Coral Garden bei Tahaa und ein spezieller Korallenplatz an der Nordostküste Bora Boras. Superschön!

Und dann hatte noch Daniel eine wasserdichte „Go Pro“dabei, was für Bilder!

Wie im Aquarium, wir sind total begeistert!

Tahaa

Nachmittags Leinen los und schönes Segeln innerhalb der Lagune, denn Raiateea und Tahaa teilen sich eine solche. Am Wind zunächst an Uturoa ( Nordspitze Raiateeas) vorbei, der größten Stadt der Isles du Vent, der Inseln am Wind. Den Süden Tahaas umrundet und weiter am Wind zur Westküste nach Tapuamo.

Dort in einer Halle eine sehr laute Neujahrsparty….kein Mensch mehr nüchtern Restaurants geschlossen und Abendessen mit 🍟….

Dann ein letztes Mal Scooter, diesmal zu zweit auf einem, eine gewisse Herausforderung für mich hintendrauf, da ich gedanklich immer mitfahre. Also nicht die wünschenswerteste Beifahrerin!

Perlen- und Vanillefarm besucht, für beides ist Tahaa bekannt und an beiden Plätzen habe ich auch etwas gekauft: eine Perle (lange ausgesucht), Vanillepulver, Vanilleseife und Vanilleextrakt. Was auch immer man damit tun kann….Nach 68 km Roller wieder abgegeben und auf der Ladefläche eines Pickups zurück getrampt. Wie früher 😀!

Raiatea

Diesmal vor dem Wind (also Wind von hinten) und die ca. 20 Seemeilen Schmetterling gesegelt.Nachmittags in der Bucht von Taputapuatea angekommen , lecker gegessen und früh ins Bett. Treffen um 23.40 im Cockpit, laut Erwin: die letzte Wache …😀.

Mit Sekt auf dem Bug angestoßen, Sterne, Sternschnuppen 🌠, an Land Musik (allerdings kaum Häuser) und ca. 3 Raketen. 2019! Ich wünsche allen ein gesundes, frohes, sonniges und gelungenes Neues Jahr!

Am nächsten Morgen an Land und einen eher steilen Aussichtshügel erklommen. Weg verboten, deshalb keinen getroffen. Was für ein Blick! Als hätte ein Maler alle Türkis und Blaus in Linien ausgeschüttet…Aussenriff, Wellen, Lagune, Innenriff, Meer…wir könnten uns nicht satt sehen. Ein sehr besonderer Ort!Dann Besuch des heiligsten Maraes, Raiatea, zweitgrößte Insel des Archipels, war einmal das spirituelle Zentrum. Ein Marae ist ein terassenartig angelegtes Gelände für Zusammenkünfte, Zeremonien und rituelle Handlungen. Alle anderen Maraes der Inseln mussten zumindest einen Stein (eigentlich kein Stein, sondern Koralle) aus Taputapuatea haben, um durch dessen Mana (Kraft…) ebenfalls heilig zu sein. Auch die Ahnen wohnen in einem solchen Marae. Werden diese gestört – zum Beispiel durch Zerstörung des Maraes aufgrund anderer Bauten – wandern sie als Tupapaus, als Ahnengeister, umher und sorgen für Unruhe. Nur ein Tuha, einer, der mit den Geistern Kontakt aufnehmen kann, versteht es, diese durch bestimmte Zeremonien zu beschwichtigen.

Marae aus Korallensteinen/ Raiateea, ehemals Hava II im Zentrum Polynesiens

Huahine

… eindeutig meine Lieblingsinsel! Aber der Weg dorthin war weit. ⚓️ hoch um 7.30 und 85 Seemeilen weiter gen Nordwest. Wenig Wind, dafür nicht passende Welle, also ein ordentliches Gewackel…

Allen Gästen wurde leicht flau im Magen, viele trockenen Kräcker wurden verzehrt, zwischendurch geschlafen, aber nach 18 Stunden, nachts um halb 2 war es geschafft. Erwin steuerte supersicher in die zum Glück betonte Lagune von Fare und wir waren alle froh! Klar, dass es ein Anlegerbier gab! Erstaunlich wenig Schiffe waren unterwegs, nur Bodo hat während seiner Wache eins getroffen. Auch erstaunlich wie schwarz der Pazifik nachts ist, kam mir deutlich dunkler vor als heimische Gewässer.Erwin am Navigationstisch

Am nächsten und ausgeschlafenen Morgen Anlandung mit Dinghi. So ein netter, verschlafener, sympathischer kleiner Ort…mit kleinem Café (selten!) Also mal einen ruhigen Tag eingelegt und an der Umgebung erfreut!

Und erneut eine Scootertour wieder einmal um die Insel. Diesmal häufiger angehalten und ein spannendes Museum über polynesische Kultur angesehen. Laut Sage hat ein kraftvoller Paddler Huahine Nui (groß) und Huahine Iti (klein) getrennt – heute sind die beiden Inselteile durch ein Brücke verbunden. „Hua“ heißt im übrigen Vagina, „Hine“ die Abkürzung von „Vahine“, also Frau. Frei übersetzt bedeutet „Huahine“ „sexy woman“.

Bei einer Art Gallery angehalten, nichts gekauft , dann an einem Fluss wegen seiner Aale gestoppt – ordentlich dicke Brocken! Mittagessen mit Lifemusik und zu guter Letzt noch einen handgemalten Pareo (das hier übliche Wickeltuch) in den inzwischen so liebgewonnenen Türkis und Grüntönen erstanden.

Und immer wieder tolle Ausblicke…