Hoi An

Stadt der Lampions! Und der Schneider, der Schuhmacher und – nicht so einzigartig in Südostasien – der 🛵. Und der einzige vom American War (bei uns: Vietnamkrieg) verschonte Ort, also alt. Und sympathisch ! Und ein bisschen vertraut, denn hier war ich schon!

Aber ich habe gerade die Zimmerfremdelphase: nach zu klein und ungemütlich jetzt zu miefig und zu weit vom Geschehen. Dabei sind meine Gastgeber, ein nettes vietnamesisches Pärchen, unglaublich bemüht mir jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Also Klagen auf hohem Niveau und das erkenne ich dann auch am nächsten Morgen, an dem ich mit Kaffee auf dem Balkon sitze und mir vergnügt das Treiben auf der Straße anschaue. Bin einfach in einer nichttouristischen Gegend gelandet und sooo weit ist es nun auch wieder nicht. Außerdem bekomme ich ein 🚲. Und Frühstück! Wollte das angebotene Ei nicht, sondern nur 🍉 Obst. Habe schon nach einem Morgen den Vitaminvorrat für den nächsten Monat in mir und bin nun doch sehr zufrieden.

Nutze alles oben Aufgezählte: die Lampions um diese wunderbare, wenn auch touristisch überlaufene (macht hier aber irgendwie nix) Atmosphäre zu genießen,

die Schneider um meine Kollektion höchstgemütlicher kurzärmliger Seidenblusen aufzustocken, die Schuhmacher um meine sehr abgetragenen 2014 ebenfalls hier hergestellten Reisesandalen 1 : 1 zu kopieren und die Roller für die Reaktivierung der Fähigkeit im Zickzack die Straße – am besten ohne nach rechts oder links zu schauen – zu überqueren. Geht!

Ansonsten: treffe Anne und Zac aus Perth, was total nett ist, denn die sind just zeitgleich hier auf Reisen,

genieße vietnamesisches Essen,mache mit Anne und Zac einen Fahrradausflug,und schaue mir noch einmal die sehr alte japanische Brücke an.Und natürlich: Herumschlendern und einfach schauen!

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