Raiatea

Diesmal vor dem Wind (also Wind von hinten) und die ca. 20 Seemeilen Schmetterling gesegelt.Nachmittags in der Bucht von Taputapuatea angekommen , lecker gegessen und früh ins Bett. Treffen um 23.40 im Cockpit, laut Erwin: die letzte Wache …😀.

Mit Sekt auf dem Bug angestoßen, Sterne, Sternschnuppen 🌠, an Land Musik (allerdings kaum Häuser) und ca. 3 Raketen. 2019! Ich wünsche allen ein gesundes, frohes, sonniges und gelungenes Neues Jahr!

Am nächsten Morgen an Land und einen eher steilen Aussichtshügel erklommen. Weg verboten, deshalb keinen getroffen. Was für ein Blick! Als hätte ein Maler alle Türkis und Blaus in Linien ausgeschüttet…Aussenriff, Wellen, Lagune, Innenriff, Meer…wir könnten uns nicht satt sehen. Ein sehr besonderer Ort!Dann Besuch des heiligsten Maraes, Raiatea, zweitgrößte Insel des Archipels, war einmal das spirituelle Zentrum. Ein Marae ist ein terassenartig angelegtes Gelände für Zusammenkünfte, Zeremonien und rituelle Handlungen. Alle anderen Maraes der Inseln mussten zumindest einen Stein (eigentlich kein Stein, sondern Koralle) aus Taputapuatea haben, um durch dessen Mana (Kraft…) ebenfalls heilig zu sein. Auch die Ahnen wohnen in einem solchen Marae. Werden diese gestört – zum Beispiel durch Zerstörung des Maraes aufgrund anderer Bauten – wandern sie als Tupapaus, als Ahnengeister, umher und sorgen für Unruhe. Nur ein Tuha, einer, der mit den Geistern Kontakt aufnehmen kann, versteht es, diese durch bestimmte Zeremonien zu beschwichtigen.

Marae aus Korallensteinen/ Raiateea, ehemals Hava II im Zentrum Polynesiens

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