Moorea

… unser erstes Ziel, nur knapp 15 Seemeilen nordwestlich von Papeete. Entspanntes Segeln mit Wind von schräg hinten (raumschot) und Ankunft am Nachmittag in der Cooks Bay, die ihren Namen eigentlich nicht verdient, denn der Namensgeber ankerte auf seinen Expeditionen in der Bucht nebenan, der Opunuhe Bay.

Heiliger Abend unter den Sternen des Pazifik (der übrigens mehr als die Hälfte unserer Erde bedeckt), da kamen weihnachtliche Gefühle nicht auf. Statt dessen Begeisterung über die hiesige großartige Natur.

Die Gesellschaftsinseln sind beides: vulkanische Berge 🏔 wie auf den Marquesas und umgrenzende Korallenriffs, die eine Lagune formen, wie auf den Tuamotus. Meine Vorstellung, es wimmele hier von Touristen, musste ich zum Glück revidieren.

Am nächsten Tag Wanderung mit Bodo und Daniel zu einem Aussichtspunkt. Diesen zunächst nicht gefunden, so dass wir nach 1,5 Stunden fast wieder am Startpunkt standen. Und das bei > 30 Grad und mehr als 80% Luftfeuchtigkeit, also HEISS! Den abgebildeten schönen breiten Weg haben wir dann auch verloren 😮 und landeten auf einem kaum sichtbaren schlammigen Trampelpfad, auf dem es vor allem eine Spezies gab: MÜCKEN! Zu tausenden stürzten sie sich begeistert auf uns, wir waren der perfekte und ersehnte Weihnachtsschmaus! Ergebnis: > 50 juckende Stiche und das mir! Wo ich doch früher nie gestochen wurde! Vielleicht ist das die ausgleichende Gerechtigkeit, ich hatte auf jeden Fall am meisten und sah aus wie hauterkrankt!

Es gab auch Gutes: wir mussten nicht verhungern, denn wir fanden Ananas 🍍 und Maracujas des Weges. Verdursten auch nicht, denn robinsongleich wurde eine 🥥 in die Luft geschleudert und erbarmte sich mit einen Riss in ihrer harten Schale…so hatten wir köstliches Kokoswasser auch wenn es schwierig war den durch das Schleudertrauma entstandenen Riss zielgenau über den Mund zu halten. Aber Shirts kann man ja waschen… Und die Aussicht, endlich am Belvedere angekommen, war super! Und wir konnten das Geschehen bergab trampend wieder verlassen.

Kein Wind für die nächsten Tage angesagt, also ein weiterer Ausflug auf Moorea. Diesmal per Scooter eine Inselumrundung.Frischen Thunfisch am Straßenrand erstanden und abends köstliches Filet.

3. Tag auf Moorea dann vor allem schnorchelnd an einer Stelle bekannt für Haie 🦈und Rochen! Fand ich etwas unheimlich und war recht schnell wieder im Schlauchboot um im glasklaren Wasser alles von oben zu beobachten.

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