Huahine

… eindeutig meine Lieblingsinsel! Aber der Weg dorthin war weit. ⚓️ hoch um 7.30 und 85 Seemeilen weiter gen Nordwest. Wenig Wind, dafür nicht passende Welle, also ein ordentliches Gewackel…

Allen Gästen wurde leicht flau im Magen, viele trockenen Kräcker wurden verzehrt, zwischendurch geschlafen, aber nach 18 Stunden, nachts um halb 2 war es geschafft. Erwin steuerte supersicher in die zum Glück betonte Lagune von Fare und wir waren alle froh! Klar, dass es ein Anlegerbier gab! Erstaunlich wenig Schiffe waren unterwegs, nur Bodo hat während seiner Wache eins getroffen. Auch erstaunlich wie schwarz der Pazifik nachts ist, kam mir deutlich dunkler vor als heimische Gewässer.Erwin am Navigationstisch

Am nächsten und ausgeschlafenen Morgen Anlandung mit Dinghi. So ein netter, verschlafener, sympathischer kleiner Ort…mit kleinem Café (selten!) Also mal einen ruhigen Tag eingelegt und an der Umgebung erfreut!

Und erneut eine Scootertour wieder einmal um die Insel. Diesmal häufiger angehalten und ein spannendes Museum über polynesische Kultur angesehen. Laut Sage hat ein kraftvoller Paddler Huahine Nui (groß) und Huahine Iti (klein) getrennt – heute sind die beiden Inselteile durch ein Brücke verbunden. „Hua“ heißt im übrigen Vagina, „Hine“ die Abkürzung von „Vahine“, also Frau. Frei übersetzt bedeutet „Huahine“ „sexy woman“.

Bei einer Art Gallery angehalten, nichts gekauft , dann an einem Fluss wegen seiner Aale gestoppt – ordentlich dicke Brocken! Mittagessen mit Lifemusik und zu guter Letzt noch einen handgemalten Pareo (das hier übliche Wickeltuch) in den inzwischen so liebgewonnenen Türkis und Grüntönen erstanden.

Und immer wieder tolle Ausblicke…

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