Cangoo – letztes Ziel auf Bali…

…..und der erste Nicht-Volltreffer… Das vorab gebuchte Jari Bali Guesthouse war weder -wie angepriesen – ruhig noch nah an allen Stränden, zu Fuß zum nächsten eine Stunde, mit typischem Verirrer meinerseits (nie wieder ohne landeseigene SIM Card und folglich Google Map!) anderthalb. Verkehr ätzend, keine Bürgersteige, Abendessen angesengt und heute einen Sonnenbrand geholt.

Keinen Mut einen Scooter zu mieten, viele Taksis, wie sie hier heißen. Immerhin weiß ich so langsam, was den Taxifahrern zu erzählen ist: natürlich bin ich verheiratet, natürlich kommt mein Husband und und und…

Hier hat jedes geborene Kind 4 unsichtbare Brüder, die es beschützen: Plazenta, Nabelschnur, Fruchtwasser und Käseschmiere. Man glaubt, dass diese 4 Unsichtbaren an einem geheimen Ort auf das neue Baby aufpassen, besonders während der ersten 6 Monate, in denen der Säugling noch nicht die Erde berühren darf, weil er noch in einem Zwischenstadium zwischen Gott und Mensch ist. Mit 6 Monaten gibt es eine große Zeremonie und das Baby darf das erste Mal mit den Füßen den Boden berühren. Dann ist es in die menschliche Gesellschaft aufgenommen und darf zum Beispiel auch einen Tempel besuchen.

Bin dann heute immerhin einige Zeit am Strand entlang gelaufen und habe die zahlreichen Wellenreiter beobachtet. Hier surft jeder: feingliedrige Balinesen, muskelbepackte Touristen, beleibte Expats und alle anderen auch. Auch recht nett mal einen Strandtag zu verbringen…Gerade eine Zitrone 🍋 erworben, damit reibe ich mich gleich ein – gut gegen zu viel ☀️!

Morgen Australien!

Im übrigen: ELP ist beendet, bitte NICHT lesen !

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